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Wie funktioniert das?

Das Humboldt-Labor – die Zukunfts- und Dialogwerkstatt der Universität hat seit der Auftaktveranstaltung des Zukunftskongresses im Oktober 2007 insgesamt weitere große Dialogprozesse initiiert und erfolgreich umgesetzt, weitere Maßnahmen sind bereits fest terminiert.

An Maßnahmen wird grundsätzlich unterschieden zwischen Zukunftsworkshops (ein- bis zweitägige Blockveranstaltungen), Dialogprozessen (über einen längeren Zeitraum laufende Dialogprozesse mit einer Serie unterschiedlicher Veranstaltungen) und Zukunftskongressen (besonderes Konferenzdesign für heterogene Großgruppen i. d. R. unter Einbezug universitätsexterner Anspruchsgruppen).

Zukunftsworkshops und Dialogprozesse werden laufend entsprechend den Notwendigkeiten (gesetzl. Regelungen, neue politische Rahmenbedingungen etc.) und auf Initiative der unterschiedlichen Anspruchsgruppen organisiert. Geplant ist, diese laufende „Perlenkette an Dialogveranstaltungen“ regelmäßig mit größeren Zukunftskongressen, zu ergänzen.

Die Maßnahmen werden jeweils in einer Doppelstruktur geplant: Jede Maßnahme hat sowohl ein neues inhaltliches, konkretes Themenfeld als auch eine innovative Methode zu dessen Erreichung als Ziel.

Die inhaltliche Abgrenzung des Themenfelds und die Identifikation der betroffenen Anspruchsgruppen stellen sicher, dass Veränderungsprozesse aus dem Planungsstadium heraus auch in der Wirklichkeit ankommen. Damit ist der Aspekt der „Zukunft“ in der Zukunfts- und Dialogwerkstatt abgebildet.

Der Dialogcharakter wird durch die neu angewendeten oder sogar neu entwickelten Methoden gestärkt, die themenunabhängig die Dialogkultur bereichern und bei den Mitgliedern der Universität eine Kompetenz verankern, die sie für diese Prozesse gewinnt und sie unmittelbar als Akteure beteiligt. Gleichzeitig testet die Universität Freiburg ihr Methodenrepertoire und entwickelt neue Methoden für Gruppendialoge bis hin zur Marktfähigkeit.

Einzelne Maßnahmen sind damit hinreichend konkret, um Wirkungen zu entfalten und mindestens methodisch so universell, dass sie zur Wiederholung anregen und damit die Methoden und Themen der Einzelmaßnahmen lebendig bleiben.