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Dialogwerkstatt - Was ist das Humboldt-Labor?

Mit dem Zukunftskongress startete die Universität Freiburg 2007 ein bundesweit – und vermutlich auch international – einzigartiges Organisationsentwicklungsprojekt an Hochschulen.

Das „Humboldt-Labor“ mit seiner Zukunfts- und Dialogwerkstatt unterstützt die Dialogprozesse an der Universität Freiburg in regelmäßig stattfindenden Kommunikationsforen wie Zukunftskongressen und Zukunftsworkshops mit wechselnden Teilnehmerkreisen aus den Handlungsfeldern Governance, Verwaltung, Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Die bewusste Benennung der Dialog- und Zukunftswerkstatt als „Humboldt-Labor“ betont den ergebnisoffenen, experimentellen Charakter der Dialogprozesse: Humboldt hat mit seiner Denkschrift eines der einflussreichsten „Weißbücher“ über akademische Bildung geschrieben. Der Begriff „Labor“ steht für die gedanklichen Experimente, die für eine solche dialogbasierte Organisationsentwicklung notwendig sind.

Sämtliche Veranstaltungen und Dialogprozesse der Zukunfts- und Dialogwerkstatthaben als übergeordneten „Metaprozess“ den Leitbildprozess.

Vor diesem Hintergrund lässt sich das Leitbild für unsere Universität auch nicht als festgeschriebenes, statisches Konstrukt verstehen. Vielmehr geht es darum, auch das Thema Leitbild als einen Prozess zu sehen. In diesem Sinne führen wir den begonnenen Leitbildprozess kontinuierlich fort. Auf diese Weise sollen zum einen möglichst viele Mitglieder der Universität die Möglichkeit haben, sich am Leitbildprozess zu beteiligen. Zum anderen ist es möglich das Leitbild, das heißt das dokumentierte Selbstverständnis der Universität, fortwährend zu entwickeln und neuen Herausforderungen anzupassen.

So wird die Universität Freiburg aus sich selbst heraus zur lernenden Organisation. Das Ergebnis ist eine starke und lebendige Universitätskultur, die Wissen und Erfahrung ihrer Mitglieder wie auch ihrer externen Partner nutzt.